Satzung

Satzung vom 13.11.1998

§ 1 Name, Sitz und Zweck
I Der am 13.11.1998 gegrĂŒndete Verein fĂŒhrt den Namen „ Tauchclub Wiesbaden e.V. ( TCW ). Er hat seinen Sitz in Wiesbaden und wird in das dortige Vereinsregister eingetragen.
II Der Verein will Mitglied des Landessportbundes Hessen e.V., des Hessischen Tauchsportverbandes e.V. und des Verbandes Deutscher Sporttaucher e.V. werden und diese Mitgliedschaft beibehalten. Er erkennt die Satzungen und Ordnungen der VerbĂ€nde als fĂŒr sich und seine Mitglieder verbindlich an.
III Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinn der Abgabenordnung durch die Pflege und Förderung des Sporttauchens und Flossenschwimmens. Zur Zweckverwirklichung findet wöchentlich ein Training statt, sowie gelegentlich WettkĂ€mpfe zu besonderen AnlĂ€ssen. Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr satzungsgemĂ€ĂŸe Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden. Der Verein ist selbstlos tĂ€tig, Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 2 Erwerb der Mitgliedschaft
I Mitglied des Vereins kann jede natĂŒrliche Person werden.
II Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten. Bei MinderjĂ€hrigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch Beschluß des Vorstandes.
§ 3 Aktive und Passive Mitgliedschaft
II Die passive Mitgliedschaft berechtigt nicht zur Teilnahme an der sportlichen VereinstÀtigkeit und gestattet dem Mitglied kein Wahlrecht.
§ 4 Verlust der Mitgliedschaft
I Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluß aus dem Verein. Die AustrittserklĂ€rung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
II Der Austritt ist nur zum Ende eines Quartals möglich. Die AustrittserklĂ€rung muß spĂ€testens am 3. Werktag des ersten Monats dem Vorstand in schriftlicher Form vorliegen.
III Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden: – wegen ZahlungsrĂŒckstand mit BeitrĂ€gen von mehr als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung Der Bescheid ĂŒber den Ausschluß ist mit Einschreibebrief zuzustellen.
IV Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, von der Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit aus dem Verein ausgeschlossen werden:

  • wegen NichterfĂŒllung satzungsgemĂ€ĂŸer Verpflichtungen
  • wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder grob unsportlichen Verhaltens
  • wegen unehrenhafter Handlungen

Der Bescheid ĂŒber den Ausschluß ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

§ 5 Maßregelungen
Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen des Vorstandes verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßnahmen verhĂ€ngt werden:

  • Verweis
  • angemessene Geldstrafe
  • zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den

Veranstaltungen des Vereins Der Bescheid ĂŒber die Maßregelung ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

§ 6 BeitrÀge
I Der Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche BeitrĂ€ge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt und in der Beitragsordnung veröffentlicht.
II Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
III Spenden fĂŒr

  • humanitĂ€re
  • sportliche
  • gemeinnĂŒtzige

Zwecke aus dem Vereinsvermögen sind zulÀssig. Art und Höhe des Betrages wird durch einfache Mehrheit von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 7 GeschÀftsjahr
Das GeschÀftsjahr geht vom 01.01.-31.12. eines jeden Kalenderjahres.
§ 8 Stimmrecht und WÀhlbarkeit
I Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder des Vereins, ab Vollendung des 18. Lebensjahres.
II Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeĂŒbt werden.
III GewÀhlt werden können alle volljÀhrigen und vollgeschÀftsfÀhigen Mitglieder des Vereins.
IV Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als GÀste teilnehmen.
§ 9 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind: – die Mitgliederversammlung – der Vorstand
§ 10 Mitgliederversammlung
I Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
II Eine ordentliche Mitgliederversammlung ( Jahreshauptversammlung ) findet in jedem Jahr statt.
III Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

  • der Vorstand beschließt oder
  • ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden

beantragt hat.

IV Die Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie erfolgt durch schriftliche Einladung. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen.
V Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muß mindestens folgende Punkte enthalten:

  • Bericht des Vorstandes
  • Kassenbericht und Bericht der KassenprĂŒfer
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahlen, soweit erforderlich
  • Beschlussfassung ĂŒber vorliegende AntrĂ€ge
VI Die Mitgliederversammlung ist ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfĂ€hig. Sie wird vom Vorsitzenden bzw. des Stellvertreters geleitet.
VII Die BeschlĂŒsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Stellvertreters den Ausschlag. SatzungsĂ€nderungen können nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
VIII AntrÀge können gestellt werden :

  • von den Mitgliedern
  • vom Vorstand
  • von den AusschĂŒssen
IX Über AntrĂ€ge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese AntrĂ€ge mindestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. SpĂ€ter eingehende AntrĂ€ge dĂŒrfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Das kann dadurch geschehen, daß die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von Zweidritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt, daß der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung genommen wird. Ein Antrag auf SatzungsĂ€nderung kann nur dann als Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wurde.
X Die Abstimmung erfolgt geheim, wenn ein anwesendes stimmberechtigtes Mitglied es fordert.
XI Ein Misstrauensvotum dem Vorstand gegenĂŒber muss mit einer 2/3 Mehrheit erfolgen.
§ 11 Ordnungen
I Der Verein kann sich Ordnungen ( Beitragsordnung, GeschÀftsordnung etc. ) geben.
II Eine Jugendordnung wird im Bedarfsfall erstellt.
III Die Ordnungen werden vom Vorstand erlassen.
IV Alle Ordnungen sind zu veröffentlichen.
§ 12 Vorstand
I Der Vorstand besteht aus:

  1. Vorsitzender
  2. 1. Stellvertreter
  3. 2. Stellvertreter
  4. Kassenwart
  5. SchriftfĂŒhrer

Es ist nicht möglich, daß zwei Mitglieder einer Familie oder Lebensgemeinschaft dem Vorstand angehören.

II Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der 1. Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Im InnenverhĂ€ltnis des Vereins darf der 1. Stellvertreter seine Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des Vorsitzenden ausĂŒben.
III Der Vorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden von dem Vorsitzenden geleitet. Er tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei Mitglieder des Vorstandes es beantragen. Er ist beschlußfĂ€hig, wenn mindestens DreifĂŒnftel der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Ausscheiden eines seiner Mitglieder ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nĂ€chsten Jahreshauptversammlung zu berufen. Die BeschlĂŒsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Stellvertreters den Ausschlag.
IV Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören:

  1. die DurchfĂŒhrung der BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung
  2. die Bewilligung von Ausgaben
  3. Aufnahme, Ausschluß (nach § 4 Punkt III)
  4. und Bestrafung von Mitgliedern
V Der Vorsitzende und der Stellvertreter haben das Recht, an allen Sitzungen der AusschĂŒsse beratend teilzunehmen.
§ 13 AusschĂŒsse
I Der Vorstand kann bei Bedarf fĂŒr Vereinsaufgaben AusschĂŒsse bilden, deren Mitglieder vom Vorstand berufen werden.
II Die Sitzungen der AusschĂŒsse erfolgen nach Bedarf und werden durch den Ausschussleiter einberufen.
§ 14 Protokollierung der BeschlĂŒsse
Über die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes und der AusschĂŒsse ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten ProtokollfĂŒhrer zu unterzeichnen ist.
§ 15 Wahlen
Die Mitgliederversammlung bestimmt einen Wahlleiter. Dieser darf fĂŒr kein Vorstandsamt kandidieren. Die Mitglieder des Vorstandes werden auf die Dauer von 2 Jahren gewĂ€hlt. Sie bleiben solange im Amt, bis der Nachfolger gewĂ€hlt ist. Wiederwahl ist zulĂ€ssig. Vorstandswahlen finden in 5 getrennten und geheimen WahlvorgĂ€ngen statt.
§ 16 KassenprĂŒfung
Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins, fĂŒr 1 Jahr gewĂ€hlte KassenprĂŒfer, geprĂŒft. Die KassenprĂŒfer erstatten der Mitgliederversammlung einen PrĂŒfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemĂ€ĂŸer FĂŒhrung der KassengeschĂ€fte die Entlastung des Kassenwartes.
§ 17 Auflösung des Vereins
I Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „ Auflösung des Vereins „ stehen.
II Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es: – der Vorstand mit einer Mehrheit von VierfĂŒnftel aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder – von Zweidritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
III Die Versammlung ist beschlußfĂ€hig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreivierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
IV Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fĂ€llt sein Vermögen mit Zustimmung des Finanzamtes an den Hessischen Tauchsportverband e.V., mit der Zweckbestimmung, das Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports zu verwenden.
§ 18 Inkrafttreten
Die Satzung tritt gemĂ€ĂŸ Beschluß der Mitgliederversammlung vom 13.11.1998 mit der Eintragung in das zustĂ€ndige Vereinsregister in Kraft.

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung genehmigt.

Wiesbaden, den 13.11.1998 geÀndert am 12.03.1999

geÀndert am 13.08.1999
geÀndert am 15.03.2002
geÀndert am 10.02.2004
geÀndert am 31.01.2005


Tauchclub Wiesbaden e.V.



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